Das Nonstal und seine Kultur
Im Nonstal gibt es nicht nur Natur zu entdecken. Wenn du dich für Geschichte und Kultur interessierst, solltest du dir auch Zeit nehmen, die archäologischen und historischen Sehenswürdigkeiten des Tals zu besuchen.
Auf dieser Seite möchten wir dir einige Vorschläge geben, was du besichtigen kannst. Und für weitere Informationen zur Buchung oder zur Anreise zu den einzelnen Attraktionen steht dir das Hotelpersonal jederzeit gerne zur Verfügung.
Castel Thun
Castel Thun ist ein eleganter Adelssitz und ein bedeutendes Zeugnis des historischen Erbes des Nonstals. Vom Mittelalter bis zum Ende des 20. Jahrhunderts war das Schloss die Residenz der mächtigen Familie Thun.
Die Burg thront auf einem Hügel über dem Tal und bewahrt im Inneren noch heute ihre originalen Möbelstücke, zahlreiche Kunstwerke, eine wertvolle Bibliothek und ein reiches historisches Archiv.
Santuario di San Romedio
Das Heiligtum von San Romedio (auf 732 m Höhe) gehört zu den bekanntesten christlichen Einsiedeleien Europas. Es wurde auf einem mehr als 70 Meter hohen Felsen errichtet, an dem Romedio von Thaur der Überlieferung nach sein Leben als Einsiedler verbrachte.
Der Komplex besteht aus sieben kleinen übereinander gebauten Kirchen, die über eine steile Treppe mit 131 Stufen erreicht werden können.
Das Heiligtum ist das ganze Jahr über geöffnet. Zahlreiche Shuttlebusse verbinden verschiedene Orte des Nonstals mit der Anlage. Alternativ kann man es auch zu Fuß über einen eindrucksvollen Weg durch die Felsen erreichen, der im Dorf Sanzeno beginnt.
Palazzo Assessorile
Der Palazzo Assessorile befindet sich in Cles, dem Hauptort des Nonstals, nur 5 km von Tuenno entfernt.
Das Gebäude wurde zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert als Turmhaus mit Stadtmauer errichtet und diente ursprünglich als Aussichtspunkt und Verteidigungsanlage.
Im Mittelalter wurde es zum Sitz des Assessors der Täler Non und Sole, im Dienst des Fürstbischofs, und erhielt dadurch neue und elegante architektonische Elemente.
Im 16. Jahrhundert verwandelten zahlreiche Fresken in den Räumen, die von einem neuen Besitzer in Auftrag gegeben wurden, das Gebäude in eine prachtvolle Renaissance-Residenz.
Später nahm es jedoch wieder seine Funktion als Gefängnis auf – eine Nutzung, die über vier Jahrhunderte dauerte und in der viele Gefangene gefoltert und sogar hingerichtet wurden.